Berliner raser urteil. Berlin: Urteil gegen Raser

Mordurteil gegen Raser rechtskräftig

Berliner raser urteil

Unbeteiligter Rentner kam zu Tode Die beiden Männer waren spontan mit bis zu 170 Stundenkilometern über den Ku'damm gefahren. Er bekam drei Jahre Haft wegen fahrlässiger Tötung. Dabei hätten die Männer gewusst, dass Motorhaube und Airbag sie bei einem Zusammenprall mit einem querenden Auto vor schlimmen Verletzungen schützen würden. Hier muss eine andere Kammer des Landgerichtes eine vorsätzliche Tötung erneut prüfen. Dass das Landgericht erneut so entscheidet, ist aber wohl nicht wahrscheinlich. Die Richter kritisierten vor allem, dass nicht ausreichend auf den erforderlichen Tötungsvorsatz eingegangen wurde. Der Ältere lässt den Motor aufheulen, der Jüngere im stärkeren Auto nimmt die Herausforderung an.

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Raser

Berliner raser urteil

Heimtücke liegt immer dann vor, wenn ein Täter die Arg- und Wehrlosigkeit seines Opfers in feindlicher Willensrichtung bewusst zur Tötung ausnutzt. Da soll der Todesfahrer aber auch «absolut unfähig» gewesen sein, «noch zu reagieren». Die Raser gingen deshalb in Revision. Nach einem geplatzten zweiten Prozess soll am 19. Strafkammer schreibt Rechtsgeschichte: Sie spricht die beiden Raser, die sich ein illegales Autorennen auf dem Kurfürstendamm lieferten und einen Unbeteiligten tödlich verletzten, wegen Mordes mit gemeingefährlichen Mitteln schuldig - es ist das erste derartige Urteil in Deutschland. Was wusste der Täter - und was wollte er? Es hatte sich eine regelrechte Raserszene entwickelt, die Unglücke häuften sich.

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Urteil im Berliner Ku'damm

Berliner raser urteil

Das Urteil, welches das Berliner Landgericht vor einem Jahr fällte, schrieb Rechtsgeschichte: Zum ersten Mal waren in Deutschland zwei Angeklagte wegen eines tödlichen Autorennens zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Dazu gab es eine Führerschein-Sperrfrist von vier Jahren. Februar 2016, kurz nach Mitternacht, als die beiden nun Verurteilten auf dem Kurfürstendamm zufällig nebeneinander an einer roten Ampel hielten: Marvin N. Gut drei Jahre nach einem Autorennen in der Berliner Innenstadt mit tödlichem Ausgang für einen Unbeteiligten hat das Landgericht Berlin am 26. Es handelte sich um den inzwischen dritten Prozess gegen die beiden Männer.

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Raser

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Worum ging es im Frankfurter Fall? Vorsatz lasse sich mit zwei Fragen beschreiben: Was wusste der Täter - und was wollte er? Die Szene sollte aufwachen und verinnerlichen: Es ist Schluss mit lustig, jetzt kann es persönlich teuer werden, mal aus Jux auf das Gaspedal zu treten und das Gehirn auszuschalten. Dieses Urteil könnte der Abschreckung dienen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Bei der ersten Frage gehe es darum, ob der Täter den Tod des Opfers für möglich gehalten habe. Der jetzt 30-Jährige hatte den Jeep des unbeteiligten Rentners gerammt, dieser starb in seinem Wagen. Endgültig zu Fall brachte das Berliner Urteil dann eine unglückliche Formulierung.

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Urteil im Berliner Ku'damm

Berliner raser urteil

Zwei Autoraser liefern sich mitten in Berlin ein illegales Rennen. Lange galt es fast als Kavaliersdelikt, wenn bei illegalen Autorennen etwas Schlimmes passierte. Im Schuldspruch des Berliner Landgerichts sei lediglich festgestellt, dass Hamdi H. Es bleibt zu hoffen, dass das heute gesprochene Urteil auch vor höheren Instanzen Bestand haben wird. Aber der Fall war komplett anders: Der Mann war auf der Flucht vor der Polizei mit bis zu 155 Stundenkilometern absichtlich auf der Gegenfahrbahn gefahren. Bei der enormen Geschwindigkeit und unüberschaubaren Situation seien die Autos zum gemeingefährlichen Mittel geworden.

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Berlin: Urteil gegen Raser

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April 2020, 15:17 Uhr Zwei Autoraser liefern sich mitten in Berlin ein illegales Rennen. Mit dem Urteil entsprach das Gericht weitgehend den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Aber immerhin, wieviele Richter haben Mörder zu weniger verurteilt? Trotz des Urteils ist ein Ende der juristischen Aufarbeitung noch nicht in Sicht. Diesmal begründeten die Richter akribisch, warum das illegale Autorennen vom 1. Als die Männer in die Unfallkreuzung hineinfuhren, hatten sie nach Feststellung des Landgerichts keine Möglichkeit mehr, den Unfall zu verhindern. Während damals nur der Einsatz eines gemeingefährlichen Mittels bejaht wurde, stellten die Richter fest, dass die Tötung auch heimtückisch erfolgte.

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