Nachhause schreibweise. Full text of Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst

zu Hause / zuhause

nachhause schreibweise

Nach einer Weile drehte ich mich wieder um, und jetzt winkte er. L├Ąchelnd sah sie zu, wie Ferdl und Franz sich stie├čen, wer sie zuerst haben sollte, und eben als die beiden Miene machten, miteinander ernstlich zu raufen, entschied sie den Streit, indem sie nach meinem Bruder griff und erkl├Ąrte: ┬╗Zuerst der Kleine da! Bitte nur hereinspaziert, die Herrschaften! ┬ź Ich schmiegte mich an sie, weigerte mich aber und sch├╝ttelte den Kopf: ┬╗Nein, ich sag's nicht. Nun war aber auch ich einigerma├čen rot gerieben, und weil es inzwischen schon Zeit wurde, gingen wir heim. Er sagte ferner, da├č wir einmal, wenn wir gr├Â├čer werden, Haare darauf bekommen, da├č dann unser Loch sich ├Âffnen wird, und da├č man dann mit dem ganzen Schwanz hineinfahren k├Ânnen wird. Es tat mir schon ein bi├čchen weh, zugleich aber taten mir seine Finger wohl, und so sagte ich: ┬╗Nein. Daf├╝r wurde aber dann in den n├Ąchsten Wochen alles wieder eingeholt. ┬ź Sie unterbrach mich: ┬╗Halt's Maul┬ź, und damit war die Sache beendigt.

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Das Kind hatte kaum sprechen gelernt, kaum laufen, wie sollte es da etwas vom schnellen Zeitempfinden wissen k├Ânnen, hie und da ein stinkender Uraltford auf staubiger Landstra├če, der wie ein Unget├╝m krachend und hupend dahin kroch und 20 Kilometer in der Stunde zur├╝cklegte, da war noch im Geruchssinn und am st├Ąrksten nackt in der Sonne und im Fr├╝hjahrsgras einer Blumenwiese, eine so starke Wahrnehmung des fl├╝chtigen Daseins auch im Parf├╝m meiner Mutter, nur au├čen schlugen manchmal Uhren mit langen Pendeln, sogar Kuckucksuhren mit einem bunten Holzvogel, der vor Schmerz zu schreien schien, dass schon wieder eine Stunde vergangen war, wenn er dort im T├╝rchen erschien; ein Tag war eine Ewigkeit, lang, lang, wie heute ein Jahr. W├Ąhrend Ferdl seinen Schweif der atemlos daliegenden Mizzi zu halten gab, vertraute Franz den seinigen Annas H├Ąnden an; ich aber schaute voll Interesse zu, wie einmal ┬╗wirklich gev├Âgelt┬ź wird. Wir haben im Zimmer 110 geschlafen. ┬ź Er brummte: ┬╗Ah was, die schlafen ganz gut┬ź, und blieb auf ihr liegen und gleich darauf begannen seine St├Â├če und ich h├Ârte die Mutter sagen: ┬╗Ah, das ist gut, h├Ârst, was du heut f├╝r einen gro├čen Tremmel hast, ah, langsamer, sch├Ân langsam hin und her und ganz tief hinein, ganz tief. Aber von dem Wichsen und von dem Gef├╝hl, das sein hei├čer gro├čer Schwanz in meiner Hand erregte, war ich wieder geil geworden, und ich dachte an nichts weiter mehr, als er mich kraftvoll aufhob und mich auf seinen Schwanz setzte. Er war auch immer schweigsam und sprach kein Wort. Nicht ahnend, dass eurer Geist die Wohnung nicht braucht.

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felix

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Und doppelte Wut hatte mich gepackt, einerseits gegen Mutter und dann gegen Gisela mit ihrer freundlichen Herab-lassung: So behandelt man eben diese Hergelaufenen. So rieben wir uns gegenseitig eine Weile, bis er zu spritzen anfing. Poldl hatte diese Sache mit seiner Schwester erfunden. Kaum waren wir hinter das Geb├╝sch getreten, als er mich ohne ein weiteres Wort zu Boden warf und auch schon auf mir lag. Herr Horak aber unternahm keinen Angriff mehr, sondern hatte offenbar ein ernstes Gespr├Ąch begonnen. Und dann mu├čte er aus dem Bett, mu├čte sich auf den K├╝chensessel niedersetzen, und seine Mutter sa├č so fest auf ihm, da├č sie ihn beinahe erdr├╝ckt h├Ątte. ┬ź Der Vater fuhr auf ihr herum und herrschte sie an: ┬╗Steck'n doch hinein! Aber als ich ihm einmal an einem Sonntag zusah, wie er sich in der K├╝che wusch und zu meinem nicht geringen Staunen entnahm, wie seine ganze Brust mit Haaren bedeckt war, f├╝rchtete ich mich einigerma├čen vor ihm, ohne da├č jedoch meine Neugierde sich verminderte.

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zu Hause / zuhause

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Wir aber mussten nachtr├Ąglich in unserer Seele und damit auch in unserem zerst├Ârten Leben, alles ausfressen, was sie angerichtet hattenÔÇŽund dies vielleicht gerade durch ihre Naivit├Ąt und eine str├Ąfliche Gutgl├Ąubigkeit. Um den Schwanz, der mir hinten im Leibe sa├č, besser zu sp├╝ren, kniff ich ein paarmal die Arschbacken zusammen, was auf Herrn Horak eine gro├če Wirkung ├╝bte. Ferdl und Franz standen neben dem Bett und schauten zu. ┬ź Jetzt sagte ich's: ┬╗Wissen S' nicht mehr? Warum schl├Ągt Gott die einen, l├Ąsst die andern heil und gesund an Geist und Gliedern. Der eine war ein Schlossergeselle, ein schwarzer, traurig aussehender Bursche, der ganz kleine schwarze Augen hatte, und immer voll Ru├č im Gesicht war. Und von der Seite her griff mir jetzt Horak unter die R├Âcke.

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auf dem nach Hause weg

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Nach dem Jawort und allen Zeremonien des Pfarrers Wagner, Hochzeitsschmaus beim 'Sander', Festtafel mit Alpenveilchen; in einer Ecke die Zigeunerkapelle. Stimmen Schreie; die Tellerm├╝tze hochgeschoben, der Totenkopf bewegt sich. Ich sah, wie sie sich auf den Boden warf, ihre R├Âcke hob und die Beine spreizte. Nicht nur die M├╝tterÔÇŽ Martin Buber hatte mal ge-schrieben: Ja, das Weib steht im gef├Ąhrlichen Rapport zur Endlichkeit, und ja, die Endlichkeit ist die Gefahr, denn nichts bedroht uns so sehr, wie an ihr haften zu bleiben; aber an eben diese Gefahr ist unsere Heilshoffnung geschmiedet, denn nur ├╝ber erf├╝llte Endlichkeit f├╝hrt unsere menschliche Bahn zum Unendlichen. Etliche Monate nach unserer Trennung von Anna und ihrem Bruder zog ein neuer Bettgeher zu uns.

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nach Hause

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Hier aber klopft das Ewige im Stein. Diese Wirkung kann ich auch jetzt noch bemerken, wo ich weder jung bin noch sch├Ân und wo mein K├Ârper welk geworden und die Spuren meines Wandels greifbar zu erkennen gibt. Jessas, das is ein Kreuz mit so ein' Mann. Haus Garten; Haustiere mit einer am Busen operierten Frau liiert zu sein. Ein paar Tage sp├Ąter, als wir wieder im Begriffe waren, uns gegenseitig einen herunterzurei├čen, sagte er mir wieder: ┬╗Schatzerl, Engerl, Mauserl, Herzerl, Geliebte┬ź, und auf einmal, ich streichelte seinen Schweif gerade besonders gut, und dabei warf ich meinen Popo hin und her, denn er bearbeitete meine Fut, da├č es mir jeden Augenblick kommen wollte, da fl├╝sterte er mir zu: ┬╗Ach Gott, wenn ich dich nur v├Âgeln k├Ânnte. Du bist eine s├╝├če kleine Hur.

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zu Hause / zuhause

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In diesem Moment h├Ârte ich wie jemand die Kellertreppe herabschritt. Ein paar Sz├ęk-lerw├Ągen vom letzten Markt. ┬╗Er ist drin┬ź, rief Anna und jubelte. Dann zog Ferdl die Vorhaut zur├╝ck, und ich sah die Eichel zum Vorschein kommen. Und sie atmete dabei so laut, da├č der Vater aus dem Zimmer herausrief, was denn los sei.

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auf dem nach Hause weg

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Er blies auf seinem Fl├╝gelhorn von oben aus den Wie-sen den Trompeter von S├Ąckingen: Beh├╝t dich Gott, es w├Ąr so sch├Ân gewesen Beh├╝t dich Gott, es hat nicht sollen sein. W├Ą ├Ąn der B├Ąf-fel wie in der B├╝ffel! Nur manchmal das Tier mit vier F├╝├čen, schwer atmend, schnau-bend und hechelnd im Rhythmus der gem├Ą├čen Natur und den hochschie├čenden wunderbaren S├Ąften. Als er mich loslie├č und ich mich aufrichtete, flo├č der Saft mir aus dem Popo heraus, die Schenkel hinunter, so da├č ich ganz na├č war. Es hie├č, nur wenige Auserw├Ąhlte sollten geh├Ąngt werden, am Abend w├╝rde man die Kirche mit den vielen Menschen in den Kirchenschiffen anz├╝nden. Der Gro├čvater auf dem Leiterwagen f├Ąhrt eben am Let-jew ganz nah am orthodoxen Kirchlein der Kornescht vorbei, auf rum├Ąnisch hei├čt es Corne┼čti, denkt er, m├╝ssen leider jetzt auch diese Staatssprache lernen. Und nun v├Âgelten wir ein wenig ├Âfter, weil wir es nachts wagen konnten, wenn wir sicher waren, da├č alles schlief. Eine Minute lang blieb er so liegen, und Klementine ganz still unter ihm, und ich stand dabei und hatte nicht ├╝bel Lust, mir die R├Âcke aufzuheben und mich selbst zu bedienen.

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